Mearson Zafra

Mearson Zafra, Cuba

Mearson Zafra wurde 1963 in Guantánamo geboren, wo er Jahre zafra1später auch an der Kunsthochschule studierte. Seine Werke wurden seit 1986 in rund 50 Ausstellungen in Kuba und im Ausland präsentiert und auch vielfach prämiert.

Zafra reflektiert in seinen Werken die Entstehung von Mythen und die Wiederentdeckung dieser Mythen im historischen Prozess.

Hier findet Zafra die Ikonographie für seine Werke. Der Künstler kreiert und erschafft wieder Symbole und Zeichen, er verwendet eine metaphorische, spekulative Sprache, um eine Kommunikation mit den vergessenen Motiven alter Kulturen wiederherzustellen. Das kulturelle Erbe der Ureinwohner der Karibik ist eher spärlich zu finden, wenn man einen Vergleich mit dem Rest Amerikas anstellt. Es sind hier keine architektonischen Bauwerke zu finden, auch eine Schrift war hier nicht vorhanden. Überliefert sind eher einfache malerische Spuren auf Naturflächen und in Höhlen zu finden. Zafra bedient sich harter und klarer Linien, um Gebilde wie Muscheln oder spiralenformige Schnecken in Verbindung mit menschlichen Körpern zu setzen. Diese Formen zeugen von der moralischen Verpflichtung dieses Künstlers mit der Vergangenheit.