Joachim Stracke

Die Malerei und die Zeichnungen Joachim Strackes leben von der stracke1Spannung zwischen einem altmeisterlichen »finish«, einer überragenden Qualität der Farben, der perfekten, wenn auch nicht immer regelkonformen Komposition, einer musikalischen Rhythmik, der bis an die Grenzen verdichteten monochromen Farbflächen, der informellen Störungen und nicht zuletzt der subversiven, magischen Ding- und Formwelt, die in scheinbar unauflösbare Erzählzusammenhänge verstrickt ist.

Mit »dingetum« als sprachlichem Synonym für seine Arbeiten hat Stracke einen Begriff gefunden, der auf subtile Weise den Charakter seiner Werke widerspiegelt. Im Mittelpunkt stehen Dinge im weitesten Sinne, banale Objekte der alltäglichen Wahrnehmung wie Rohre, Maschinenteile, Kabel oder Schnüre. Es geht ferner um Zustände, Eigenschaften und Beschaffenheiten von Dingen sowie deren Wandlungen in ungewöhnlichen, imaginären Relationen.

Ausstellungsort: Museo Pinacoteca Universidad de Concepción Chile 2006