Dialog / Diálogo

Marcus Kiel-Zinnia Ramirez (2001- 2002)

Zinnia Ramirez und Marcus Kiel lernten sich 1988 bei einem deutsch-chilenischen dialgo1Kulturprojekt kennen; seit dieser Zeit besteht die Zusammenarbeit zwischen der Chilenin und dem Deutschen.

Die Ausstellungen im Industriemuseum Hattingen, in der Zeche Nachtigall in Witten und dem Bahnhof Ennepetal sind Fortsetzungen ihrer bereits in Chile gestalteten Ausstellungen im Museum für zeitgenössische Kunst in Santiago und Concepción.

In den Arbeiten von Zinnia Ramirez und Marcus Kiel zeigen sich deutliche Parallelen: Beide Künstler verwenden Fundstücke aus ihrer unmittelbaren Umgebung, um für sie wichtige Dinge nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Erinnern, im Gedächtnis behalten, gegen das Vergessen….

Zinnia Ramirez inszeniert die Erinnerung an die indianische Kultur ihrer Heimat mit in der Natur gefundenen, von Mutter Erde geschaffenen Materialien. Die Wurzeln ihrer Arbeiten liegen in ihr selbst. Die Fundstücke aus dem Naturraum montiert Zinnia Ramirez in zum Teil spontanen Aktionen.

Ausstellungsorte sind das Museum für zeitgenössische Kunst in Santiago, das Haus der Kultur Concepción, das Westfälische Industriemuseum Hattingen, die Zeche Nachtigall Witten; gefördert durch das chilenische Auswärtige Amt, das deutsche Auswärtige Amt und die Stiftung Kunst und Kultur.