Ciro Beltrán

Ciro Beltran, Santiago, Chile

In seinem Werk erscheinen zwei Arten von Traditionen – die ciro1geometrische und die expressionistische. Diese beeinflussen sich untereinander oder ergänzen sich in der Beziehung zwischen Grund und Figur. Seine Malerei ist in diesem Sinne die Suche nach einer Ausdrucksform, in der offensichtliche Gegensätze abstrakter, „reiner“ Bilder mit anderen, figurativeren, die fast strukturell-architektonisch erscheinen, zusammenfließen.

Seine konstante Erforschung der Farbe und der Form führt ihn dazu, die Grenzen seiner Malerei zu erweitern. In seinen Gemälden erfolgt eine stärkere Hinwendung zu Objekten. So verwendet Beltran beispielsweise einen schon benutzten Teppich als Oberfläche für seine Malerei. Andererseits weitet sich seine Malerei in Atmosphären und Transparenzen aufgesetzter Flecken aus Die Farbe geht über das Gemälde hinaus, seine schwarzen und breiten Zeichnungen/Linien werden heute durch organische und elegante Formen ersetzt.